Dank der extremen Hitzen im Jahr 2018 hat sich viele Züchter gewundert, dass das Hühnergelege schwacher gegenüber der vergangenen Jahren war.

Was verursacht es?

Der thermische Stress. Die Hühner, gleich wie die Leute, fühlen sich in den heißen Tagen unangenehm. Die Henne muss eine Mehrheit ihrer Energie auf die Kühlung des Organismus aufwenden. Und dann fehlt natürlich die Energie für die Eibildung.

Wie sollte man diesem vorangehen?

Die Hühner sollten in einem freien Auslauf einen Schatten haben, wo sie sich vor der Sonne verstecken können. Sichern Sie im Hühnerstall eine genügende Lüftung. Je größere Temperatur im Hühnerstall gibt, desto das niedrigere Hühnergelege ist. Die Hennen müssen einen haltbaren Zugang zum Wasser haben.

Die Züchter unterschätzen eine Frage des Futters in der Sommerzeit. Sie argumentieren, dass die Henne grast und im Futtertrog Körner hat und das muss ihr doch reichen. Für ihr Leben reicht es, natürlich. Aber wenn wir von der Henne auch eine Leistung wollen haben, müssen wir ihr genug ausgeglichene Energie ins Futter zufügen. Diese ist gut gemischt im Mischfutter, welches für die Legehenne bestimmt ist. Auch in den Sommermonaten sollte der Züchter in die Futterdosis genug Eiweiß zugeben. Aus meiner langjähringen Erfahrung empfehle ich ein eiweißhaltiges Konzentrat. Man kann auch der Hennen solche Güte leisten, wie die mehlige Würme oder die Heuschrecken. Die kann man in jedem Zoo shop einkaufen.

Die Hühner mausern am Ende der Sommer. /mehr in dem Artikel von der Mauser/ In dieser Zeit senkt das Hühnergelege auf 0. Diese Zeit dauert ca. 2 Monate. Wenn Sie die Mauser beschleunigen wollen, geben sie eine größere Dosis des Eiweißes zu.

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