Die Kokzidiose befallt einen Darm eines Kükens oder einer Hennen. Diese ansteckende Krankheit kommt ganz oft vor. Der akute Verlauf kann in einer Zucht einen Tod verursachen und er senkt natürlich auch ein Hühnergelege.

Die Infektion kann eine Schnelligkeit der Entwicklung bei jungen Hennen und den Anfang eines Hühnergeleges beeinflussen.

Der Verursacher ist ein parasitisches einzelliges Urtier einer Kokzidie. Von einer angestecken Henne kann sich kein anderes Tier anstecken, ausschließlich einer anderer Henne. Diese Urtiere sind ganz spezifisch, sie schmarotzen drinnen in einer Zelle. Die Henne kann bis zu sieben Sortes der Kokzidie angreifen.

Eine Kokzidie braucht zu ihrer Reprodukution eine Zelle der Darmschleimhaut. Ein Urtier, der als Merozoit bezeichnet wird, dringt in eine Zelle, dort reproduziert er sich und am Ende zerstört er sie. Ins Gebiet einer Zelle kommen die Zehner bis Hunderte weiteren Urtiere. Die attackieren und zerstören andere Zellen. Diese Reproduktion kann den Hühnerdarm ganz zerstören. In der letzten Generation des Merozoites entwickelt sich im Darm eine Infektionsspore, die Oozyste gennant ist. Diese Oozyste geht zusammen mit einem Kot ab. In der Luft reift sie innerhalb 48 Std aus, sie enthält 8 Urtiere. Wenn eine Henne diese Oozyste fresst, wird ein weiterer Wirt und der ganze Kreislauf der Erkrankungen wiederholt sich.

Die einzelne Typen der Kokzidien heißen:

Eimeria tenella
Eimeria acervulina
Eimeria maxim
Eimeria mitis
Eimeria brunetti
Eimeria praecox
Eimeria necatrix

Die Ausdrucke der Erkrankungen können gesträubtes Federkleid, eine Appetitlosigkeit, „Traurigkeit“der Hennen, sie sehen wie müde aus, Durst, im Kot kann auch eine Beimischung eines Blutes sein, ein Tod. Wenn wir diese Symptome feststellen, MUSS ES SICH NICHT UM EINE KOKZIDIOSE HANDELN. Gleich so kann sich auch eine Erkältung, die Fehler im Futter, eine Entzündung des Darms, der ranzigen Futter verursacht wurde, ein Schimmel im Futter, ein Katarr des Darms, einen blutenden Durchfall kann auch ein Mangel des Vitamines K und E verursachen.

Die Risikofaktoren

Viele Keime der Kokzidien gibt im Gebiet, wo die Hühner, die verschiedenes Alter haben, leben. Die Kokzidiose kann ein Stress, schlechte Hygiene im Hühnerstall, eine Unterkühlung oder eine Überhitzung, mangelhaftes Futter starten.

Die Küken, die in einer Anwesenheit der Kokzidien leben, bauen sie eine Imunität auf. Die  erwachsenen Hennen sind gegen die Kokzidiose resistent und eine Krankheit verläuft heimlich oder überhaupt nicht. Aber diese Resistenz ist nur gegen die Sorten der Kokzidie, mit deren sich die Hennen schon früher getroffen haben.

Die Erkrankung kann bei einer Vermischung des Hühners ausbrechen, und das ohne Rücksicht auf eine Herkunft und ein Alter. Sehr oft kann eine gekaufte „alte“ Henne erkranken. Sie hat ein Antikokzidikum zusammen mit dem Futter bekommen, also sie hat keine Imunität. Sie konnte nicht in der Zucht im Käfig anstecken, da sie keinen Kontakt mit einem Kott, denn mit der Oozysten, gekommen zu sein. Wenn wir dann solche Henne in den Auslauf loslassen,  wo die Embryos der Kokzidie sind, hat solche Henne natürlich keinen Schutz.

Eine sichere Untersuchung auf eine Kokzidiose ist eine Obduktion.

Eine Kokzidiose kann man mit den Sulfanomiden ausheilen. Die werden in einer Wasserversorgung servieren. Die Sulfanomide hat einen Vorteil – sie hat eine anitibiotische Wirkung. Das heißt, dass sie eine bakterielle Infektion auf eine zerstörte Darmschleimhaut dämpfen können.

Warum sollte man eine kranke Herde teuer und kompliziert heilen. Es ist besser ein gesamte, sehr oft unterschätzende Vorsichtsmaßregel machen. Trockene Streu, sauberes Wasser, genug Wasser durch den ganzen Tag, ein hochwertiges Futter, genug Eiweiß, Vitamine A,K,E und Selen. Überfüllen Sie den Hühnerstall nicht , saubere Futtertröge und um die Hühnertränke genug hoch zu sein, wegen einer Verschmutzung. Den Hühnerstall oft putzen und eine Streu wechseln.

Die natürliche Antibiotika. Einige natürliche Stoffe haben eine teilweise Wirkung gegen die Kokzidien. ZB. ein Wermut, Echinacea, Kurkuma, Oregano. Die Darmschleimhaut kann ein Leinsamen oder eine Weizenkleie schützen. Die einfachste Prävention, die jeder Züchter halten sollte, 2x pro Woche das Wasser in den Hühnertränken ansäuern. Und das mit einem Apfelessig oder mit dem Präparat Acidomid für das Geflügel.

Die natürliche Antikokzidium HILFT NICHT nach einem Ausbruch dieser Krankheit!

Die Hühner kann man auch impfen lassen. Man impft gleich nach einem Auschlüpfen mit einer Stoff, die Livacox sich nennt.

Livacox T schützt vor Eimeria acervulina

Eimeria acervulina
Eimeria tenella
Eimeria maxima

Livacox Q schützt vor: Eimeria acervulina

Eimeria acervulina
Eimeria tenella
Eimeria maxima

Eimeria necatrix

Unsere Farm lasst unsere alle Hühner mit dem Präparat Livacox Q impfen.